Das Google-Unternehmensprofil ist ein wichtiger Baustein, um mit Ihrem Handwerksbetrieb lokal sichtbar zu werden. Es ist kostenlos, die Angaben sind in etwa einer Stunde eingetragen. Danach muss Google das Profil bestätigen. Die Methode legt Google fest: Telefon, SMS, E-Mail, Video oder Postkarte. Die Prüfung dauert meist bis zu 5 Werktage, und Google kann ein Profil auch ablehnen. Das Profil erscheint genau dort, wo Kunden zuerst hinschauen: in Google Maps und im lokalen Block über den normalen Suchergebnissen. Hier sind die wichtigsten Schritte.
Schritt 1: Profil anlegen oder beanspruchen
Gehen Sie zu Google Unternehmensprofil und melden Sie sich mit einem Google-Konto an. Geben Sie Ihren Firmennamen ein. Existiert bereits ein Eintrag, etwa weil Kunden Ihren Betrieb schon erwähnt haben, beanspruchen Sie ihn. Falls nicht, legen Sie ihn neu an. Am Ende prüft Google, ob der Eintrag wirklich Ihnen gehört. Die Methode legt Google fest: Telefon, SMS, E-Mail, Video oder Postkarte.
Schritt 2: Kategorie und Leistungen wählen
Die Hauptkategorie ist wichtiger, als sie aussieht. Sie sollte Ihr Kerngewerk treffen, also zum Beispiel „Dachdecker” oder „Elektriker”, nicht ein vages „Bauunternehmen”. Ergänzen Sie passende Nebenkategorien für weitere Gewerke. Tragen Sie anschließend Ihre konkreten Leistungen ein, denn danach filtern viele Kunden.
Schritt 3: Servicegebiet statt Adresse
Die meisten Handwerker fahren zum Kunden, statt Kunden zu empfangen. Für diesen Fall gibt es das Servicegebiet-Profil. Sie blenden Ihre Adresse aus und geben stattdessen die Orte an, in denen Sie arbeiten. Nennen Sie hier Ihre wichtigsten Einsatzorte, denn diese Angaben helfen Google, Sie der richtigen Region zuzuordnen.
Schritt 4: Echte Fotos einpflegen
Profile mit Fotos werden deutlich häufiger angeklickt als solche ohne. Laden Sie echte Bilder hoch: fertige Projekte, Ihr Team, Fahrzeuge mit Logo, der Betrieb. Verzichten Sie auf Stockbilder, denn die wirken austauschbar und schwächen das Vertrauen. Ein gutes Titelbild und eine Handvoll Projektfotos reichen für den Anfang.
Schritt 5: Öffnungszeiten und Kontaktdaten
Tragen Sie Öffnungszeiten, Telefonnummer und Website ein. Achten Sie darauf, dass Name, Adresse und Telefonnummer exakt so geschrieben sind wie auf Ihrer Website. Google gleicht diese Angaben ab, und schon kleine Abweichungen schwächen das lokale Signal. Verlinken Sie Ihre Website, damit Interessenten direkt weiterklicken können.
Schritt 6: Bewertungen sammeln und beantworten
Google nennt vor allem Relevanz, Entfernung und Bekanntheit. Mehr Bewertungen und positive Bewertungen können das lokale Ranking verbessern. Bitten Sie Ihre Kunden nach Abschluss eines Auftrags um eine ehrliche Bewertung, nicht nur die zufriedenen. Per E-Mail oder WhatsApp nur, wenn der Kunde zugestimmt hat. Ein QR-Code auf der Papierrechnung ist eine Alternative. Antworten Sie auf jede Bewertung freundlich, auch auf kritische. Das zeigt neuen Kunden, dass Sie sich kümmern.
Schritt 7: Das Profil lebendig halten
Ein Profil ist kein einmaliges Projekt. Posten Sie ab und zu einen kleinen Beitrag, ein neues Projektfoto oder eine Aktion. Ein gepflegtes Profil rankt besser als ein verwaistes, und es signalisiert Kunden, dass der Betrieb aktiv ist.
Was als Nächstes hilft
Wenn das Profil steht, ist die Basis gelegt. Den größten Schub bringen jetzt regelmäßige Bewertungen und eine Website, die zum Profil passt und die Besucher zur Anfrage führt. Wie das Profil in die gesamte lokale SEO für Handwerker eingebettet ist, lesen Sie hier.
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